17. Juli 2012

Wissenschaftler melden Verbesserung bei Lungenkrebs-Bestrahlung

Noch ist die Technik nicht praxisreif. Aber die Forscher des Darmstädter GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung hoffen auf eine Verbesserung bei der Behandlung von Lungenkrebs. Sie haben nach eigenen Angaben geschafft, ein bewegtes Brustkorbmodell mit einem milimetergenauen Schwerionenstrahl zu treffen. Brächten die Tests ein positives Ergebnis, könne ein Patient bestrahlt werden, obwohl er atmet - und ohne, dass gesundes Gewebe um den Tumor beschädigt werde. Die Methode kam nach Angaben der Forscher bisher nur bei Hirntumoren zum Einsatz. Der Kopf könne aber anders als der Brustkorb völlig ruhig gestellt werden. Für ihren Test machten die Wissenschaftler eine CT-Aufnahme des Tumors in der Lunge, um zu erfahren, wie er seich bei der Atmung bewegt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)