18. Juli 2012
"Wir dürfen uns Europa nicht verderben lassen von den Geldmachern." Dieser Meinung ist der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm.
Im Deutschlandfunk sagte er, Geld sei in Europa von einem Mittel zu einem Zweck geworden. Es könne nicht sein, dass Politiker ihre Entscheidungen von den Reaktionen der Märkte abhängig machten. Schließlich würden diese Märkte kaum kontrolliert. Blüm ist der Meinung, ein starkes Europa brauche eine gemeinsame Finanz- und Wirtschaftsordnung.
Voraussetzung dafür sei unter anderem, dass die Länder überall die gleichen Steuern erhöben. Es könne nicht sein, dass Zypern Unternehmen mit zehn Prozent besteuere, Deutschland seine dagegen mit mehr als 25 Prozent.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)