18. Juli 2012

Ifo-Institut: Osten wird weiter hinter Westen herhinken

Der Osten kann auf mittlere und längere Sicht nicht mit der Wirtschaftsleistung des Westens aufschließen. Das sagte der stellvertretende Geschäftsführer des ifo-Instituts in Dresden, Joachim Ragnitz, hier in DRadio Wissen. Zwar werde der Abstand zwischen den Landesteilen kleiner, aber der Osten werde weiter hinterherhinken. Momentan liegt das Bruttoinlandprodukt im Osten pro Einwohner bei ungefähr 70 Prozent des westdeutschen Durchschnitts.

Als Gründe nannte Ragnitz strukturelle und demographische Nachteile: Es gebe dort kaum überregional tätige Konzerne, außerdem schrumpfe die Bevölkerung. Ein Hoffnungsschimmer für die ostdeutsche Wirtschaft seien die moderne Photovoltaik und der Automobilbau.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)