18. Juli 2012

Studie: Immer mehr Ostdeutsche kehren in die Heimat zurück

Familie und Freunde sind immer ein guter Grund, nach Hause zurückzukehren. Darum zieht es auch immer mehr Ostdeutsche, die zum Arbeiten in den Westen gegangen sind, wieder in die alte Heimat. Wie die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet, können sich einer Studie zufolge von den rund 1,5 Millionen Menschen, die nach der Wende nach Westdeutschland übergesiedelt sind, fast drei Viertel eine Rückkehr vorstellen. Mehr als 40 Prozent haben dafür laut der Untersuchung des Leibniz-Instituts für Länderkunde sogar schon konkrete Pläne. Wie der Leiter der Studie mitteilte, sind die meisten Ostdeutschen nicht aus Frustration abgewandert, sondern weil sie keine andere Möglichkeit sahen, beruflich Fuß zu fassen.

Für die Untersuchung wurden mehrere hundert Menschen befragt. Die Antworten sind nach Angaben des Leibniz-Instituts zwar nicht vollkommen repräsentativ, kämen der Realität aber sehr nahe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)