18. Juli 2012
Die Entschädigung kam nach fünf Jahrzehnten. Eine Contergan-geschädigte Frau aus Australien erhält nach Angaben ihrer Anwälte eine hohe Wiedergutmachung.
Die 50-Jährige habe sich außergerichtlich mit einer Vertriebsfirma des deutschen Contergan-Herstellers Grünenthal geeinigt. Die Eltern der Klägerin sprachen Medienberichten zufolge von einem Betrag von mehreren Millionen Dollar. Aus Sicht der Anwälte ermöglicht die Einigung Übereinkünfte in mehr als 100 weiteren Fällen. Auch gegen Grünenthal hatte die Geschädigte geklagt. Eine Entscheidung steht aber offenbar noch aus.
Die Frau war ohne Arme und Beine geboren worden. Ihre Mutter hatte während der Schwangerschaft ein Schlafmittel mit Contergan-Wirkstoff eingenommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)