18. Juli 2012
So eine Fortpflanzung kann ganz schon anstrengend sein. Forscher haben bei Tintenfischen vor Südaustralien beobachtet, dass die Tiere nach dem Paaren schlechter schwimmen können. Der Geschlechtsverkehr dauere bei den Tintenfischen der Art Euprymna tasmanica bis zu drei Stunden und sei besonders anstrengend.
Getestet haben die Forscher die Tiere im Labor. Sie prüften, wie gut die Tintenfische gegen eine konstante Strömung anschwimmen können. Dann ließen sie sich paaren und testeten danach noch einmal ihre Schwimmfähigkeiten. Das Ergebnis: Männchen wie Weibchen seien etwa dreißig Minuten lang sehr erschöpft gewesen und seien schlechter gegen die Strömung angekommen. Die Forscher nehmen an, dass die Tiere sich deshalb in dieser Zeit normalerweise im Sand verstecken, bis sie sich erholt haben.
Die Studie ist im Fachmagazin "Biology Letters" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)