19. Juli 2012
Zeitgenössische Bilder dürfen wieder schön sein. Dieser Ansicht ist Markus Heinzelmann, Direktor des Museums Morsbroich für zeitgenössische Kunst in Leverkusen. Die jüngere Generation betreibe die Malerei völlig unironisch und ernsthaft. Auch dürfe Kunst wieder Arbeit machen: Oft entstünden Bilder in sehr komplizierten Verfahren, etwa durch ständiges Übermalen, wie bei der deutschen Künstlerin Tomma Abts, die auch schon mit dem Turner-Preis ausgezeichnet wurde. Heinzelmann meint: Gefragt ist in der Kunst nicht mehr Ironie, sondern handwerkliches Können, eine selbstentwickelte Methode und Intuition.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)