19. Juli 2012
Während offen darüber nachgedacht wird, ob der Militärische Abschirmdienst - kurz MAD - noch gebraucht werde, hat der Dienst selber zu einer ungewöhnlichen PR-Aktion gegriffen. In der aktuellen Ausgabe des Bundeswehrmagazins Y ist ein Comic des MAD abgedruckt. Dort geraten Soldaten in die Fänge russischer Agentinnen, werden Raketen in Afghanistan entschärft und ein Soldat wird verhört, weil er Fan rechtsextremer Musik ist.
Unter dem Titel "Die guten Agenten des MAD" soll der schwarz-weiße Comic Werbung machen für den Nachrichtendienst der Bundeswehr. Das scheint auch nötig: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte jüngst, in seiner bisherigen Form brauche man den MAD nicht mehr.
Hier geht's zu der Comic-Serie im Magazin der Bundeswehr.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)