20. Juli 2012
Der Blick ins Lexikon. Was ist eigentlich die "Magnetosphäre"? Das ist die allgemeine Bezeichnung für den Teil des Weltraums, der einem astronomischen Objekt am nächsten ist und der durch dessen Magnetfeld bestimmt wird. Die Magnetosphäre der Erde heißt Erdmagnetfeld. Ihre Untergrenze liegt bei etwa 100 km Höhe, die Obergrenze in Richtung Sonne bei circa 60.000 Kilometern. Unter anderem schirmt das Feld die elektrisch geladenen Teilchen des Sonnenwindes von der Erde ab - und schützt so die Lebewesen vor schädlicher Strahlung.
Bei sehr starken Sonnenstürmen dringen dennoch Teilchen in die Erdatmosphäre ein. Sie verursachen Polarlichter, können theoretisch aber auch Handynetze und Satelliten stören. Zurzeit treten wieder stärkere Sonnenstürme auf, sie verliefen bisher aber ohne Schäden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)