20. Juli 2012
Was macht man mit Schwimmflossen im Himalaya? Tauchen natürlich! Das ist zumindest, was Christian Redl vorhat. Der 36-jährige Österreicher ist Apnoetaucher und will in den höchsten Seen der Welt auf rund 5.000 Metern Höhe tauchen - ohne Sauerstoffgerät. Der Zeitung "Die Welt" sagte Redl, das habe vor ihm noch niemand gemacht - nicht einmal zu wissenschaftlichen Zwecken. Dabei seien die Gokyo-Seen die höchsten Süßwasserreserven der Welt und gälten bei den Menschen in Kathmandu als heilig.
Der Tauchgang sei deshalb gefährlich, weil die Sauerstoffkonzentration in der Luft dort bei nur 14 Prozent liege. Die meisten Menschen seien froh, wenn sie bei diesen Verhältnissen einen Fuß vor den anderen setzen könnten. - Er aber wolle auch noch die Luft anhalten. Sein Ziel sei es, drei Minuten unter Wasser zu bleiben - im Meer schaffe er sechs bis sieben Minuten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)