20. Juli 2012
Das ist Forschern vom Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in Potsdam gelungen. In einer Fachzeitschrift erklären die Experten, wie sie die ägyptische Grabstätte Dashur mithilfe von Fraktalen gefunden haben. Mit Fraktalen lassen sich bestimmte geometrische Muster beschreiben, die in der Natur häufig vorkommen - zum Beispiel in Pflanzen, aber auch in Landschaften. Das Forscherteam erstellte ein topographisches Modell der Region Dashur und wertete dessen fraktale Muster aus. Dabei fanden sie einen überraschend großen Bereich um die Pyramiden, in dem die natürliche Geometrie nicht vorhanden war. Dieser Fund zeigte den Wissenschaftlern, dass das Areal früher einmal bearbeitet wurde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)