22. Juli 2012

Archäologen fürchten um buddhistisches Erbe in Pakistan

In der pakistanischen Hafenstadt Karachi sind hunderte antike Kunstgegenstände beschlagnahmt worden. Sie sollten offenbar ins Ausland verschifft werden. Die Artefakte stammen von der buddhistischen Gandhara-Zivilisation und sind etwa 2.000 Jahre alt.

Die pakistanische Archäologiebehörde schätzt den Verkaufswert der Statuen und Steinplatten auf rund zehn Millionen Dollar fügte jedoch hinzu: Ihr kultureller Wert sei unbezahlbar. - Archäologen werfen den pakistanischen Behörden schon seit Langem vor, zu wenig gegen Kunsträuber zu unternehmen. Vor allem seit dem Ende der Taliban-Herrschaft im Swat-Tal, hätten illegale Grabungen dort wieder zugenommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)