23. Juli 2012
Das Örtchen Mappleton an der britischen Ostküste ist eine beschauliche Gemeinde mit gut 200 Einwohnern - und rund 1.000 Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Die hat ein Erdrutsch gestern freigelegt. Der britische "Telegraph" berichtet, es handle sich um einen der größten Waffenfunde überhaupt. Heftiger Regen und die Küstenerosion hätten Raketen, Mörsergranaten und andere Waffen freigelegt. Die Gegend um Mappleton ist unter den am schnellsten erodierenden Küstengebieten im Vereinigten Königreich. Das Gelände, auf dem die Bomben gefunden wurden, diente der britischen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg als Testgebiet.
Die Küstenwache hat nach Angaben der Zeitung Feriengäste davor gewarnt, Souvenirs mitgehen zu lassen: Die Sprengsätze könnten immernoch losgehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)