23. Juli 2012
Bubble-Tea war gestern, in Johannesburg trinkt man Coca-Tea.
Auf dem Etikett steht: "Mit der himmlisch magischen Pflanze der Inka."
Dieser Inhaltstoff ist den südafrikanischen Gesundheitsbehörden ein Dorn im Auge. Offenbar enthält das Getränk so hohe Mengen Kokain, dass ein Coca-Tea-Trinker durch den Drogentest fallen würde. Zwei Jornalisten machten einen Selbsttest. Der Tee machte sie zwar nicht high, ihr Benzodiazepin-Level allerdings lag nach einer Tasse Tee bei 1600 Nanogramm. Ein Drogentest schlägt schon bei einem Zehntel Alarm.
Der Hersteller beteuert, dass das Getränk nicht abhängig mache. Coca-Tea werde seit tausenden von Jahren in Südafrika als Medizin genutzt.
Trotzdem: Erste Händler nehmen den Tee vorsichtshalber wieder aus den Regalen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)