23. Juli 2012
Antibabypille, Vaginalring, Verhütungspflaster.
Sie alle enthalten weibliche Geschlechtshormone. In seltenen Fällen können sie zu Blutgerinnseln führen und Beinvenenthrombosen, Lungenembolien, Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen.
Das Risiko dafür ist nach einer aktuellen Studie aus Dänemark aber gering. Über einen Zeitraum von 15 Jahren wurden mehr als anderthalb Millionen Frauen untersucht.
Nach Berechnungen der dänischen Forscher würden von 10 000 Frauen pro Jahr zwei einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden, sieben eine Thrombose.
Dennoch ist es laut Deutscher Schlaganfall Gesellschaft richtig, dass Hormonpräparate verschreibungspflichtig sind. Bevor Frauenärzte ein Rezept ausstellen, sollten sie das individuelle Risiko ihrer Patientin sorgfältig abschätzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)