24. Juli 2012
Marihuana hat in der Regel eine berauschende Wirkung, einige sollten aber besser die Finger davon lassen - oder in diesem Fall die Pfoten. Im ländlichen Kalifornien bedrohen illegale Hanfplantagen den seltenen Fischmarder. Grund ist der Einsatz von Rattengift, mit dem die Marihuana-Blüten geschützt werden sollen. Problem dabei: Die Marder nehmen das Gift nach einer Studie von Wissenschaftlern über ihre Beute auf oder fressen es direkt, weil es mit Schinken- und Käsearoma versehen ist. Die Forscher schreiben im Fachmagazin "PLoS ONE", dass schon viele Nager durch das Rattengift gestorben sind. Das ist vor allem bedenklich, weil der Fischmarder als Regenschirmart gilt. Das heißt: Ist er gefährdet, sind es auch andere Arten. In Kalifornien sind laut den Wissenschaftlern auch Rotfüchse, Fleckenkauze und andere Marderarten betroffen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)