24. Juli 2012
Endlich ist auch in Deutschland das passende Wetter zur Studie:
Amerikanische Forscher haben die erfrischende Gischt in Meeren untersucht. Ihr Fazit: Bei starken Winden bilden sich über brechenden Meereswellen mehr große Tropfen als bisher gedacht. Damit meinen sie Tropfen, die dicker als einen Millimeter sind. Die Entstehung der Sprühnebel haben sie mit einer Hochgeschwindigkeitskamera untersucht. Dabei erzeugten die Forscher in einer sieben Meter langen Wanne Wasserwellen. Gleichzeitig bliesen sie mit einer Windmaschine Luftmassen mit Geschwindigkeiten von über 130 Kilometern pro Stunde darüber.
Die Analysen sollen zu einem besseren Verständnis der klimarelevanten Wechselwirkung zwischen Ozean und Atmosphäre beitragen. Sprühnebel stellen einen wichtigen Faktor beim Wärmeaustausch zwischen Wasser und den angrenzenden Luftschichten dar.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)