24. Juli 2012
Meistens kommen sie per Post bis zur Grenze. Zollfahnder an Europas Außengrenzen beschlagnahmten 2011 mehr als 90.000 Mal gefälschte Produkte. Nach Angaben der Europäischen Kommission ist das ein Rekordwert. Am häufigsten seien gefälschte Arzneimittel abgefangen worden. An Platz zwei lagen demnach Verpackungen, etwa für Frühstücksflocken, gefolgt von Zigaretten.
Die gefälschten Artikel erreichten laut der Kommission einen Gesamtwert von 1,3 Milliarden Euro. Mit 73 Prozent stammten die meisten Produkte aus China. Die Ursprungsländer der gefälschten Waren sind gewissermaßen spezialisiert: Hongkong ist bei Zollfahndern bekannt für gefälschte Handys, Panama eher für Alkohol und die Türkei für Lebensmittel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)