25. Juli 2012
Ob das wieder ein US-Trend wird, der nach Europa überschwappt? Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, hat sich in den USA 2011 die Zahl der selbstverlegten Bücher mehr als verdoppelt - auf gut 211.000 Titel. Die Bücher würden entweder im Print-on-Demand-Verfahren gedruckt, also erst auf Nachfrage, oder als E-Book angeboten. In Deutschland sei der Selbstverlag allerdings noch nicht so weit fortgeschritten.
Laut der Zeitung müssen sich Lektoren deswegen übrigens aber keine Sorgen machen: Auch selbstverlegende Autoren suchten häufig bei ihnen Rat - denn sie wüssten, dass Verlagslektoren nicht nur bei Vertrieb und Marketing helfen könnten, sondern auch die Qualität des Textes verbessern könnten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)