25. Juli 2012
Was passiert eigentlich, wenn nichts passiert? Diese Frage ist der Grund, warum sich der Bau des Offshore-Windparks vor der Nordseeinsel Juist verzögert. Bisher sei nicht geregelt, wer verantwortlich ist, wenn Anlagen fertig sind, aber nicht ans Netz gehen können. Die Frage ist, ob dann der Netzbetreiber das Risiko trägt oder der Stromproduzent, heißt es im "Handelsblatt".
Eigentlich wollte der Energiekonzern RWE das Projekt "Innogy Nordsee 1" in der zweiten Jahreshälfte auf den Weg bringen. Die endgültige Entscheidung soll sich aber mindestens bis Anfang 2013 verzögern.
Die fehlende Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz ist ein großes Problem der Energiewende. Auch beim RWE-Windpark Nordsee-Ost vor Helgoland gibt es deshalb Verzögerungen. Ende Juni war bekannt geworden, dass RWE hier einen Schaden im dreistelligen Millionenbereich erwartet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)