25. Juli 2012

Karrieresprünge im Job machen nur kurzfristig glücklich

Eine Beförderung im Job scheint gar nicht mal so erstrebenswert zu sein. Eine Studie von australischen Forschern zeigt, dass negative Aspekte wie Stress in den meisten Fällen überwiegen. Die Wissenschaftler haben 2.000 Beförderungen von Vollzeitbeschäftigten im Alter von 18 bis 24 Jahren analysiert. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurden die Beschäftigten immer wieder befragt.

Kurz nach dem Karrieresprung gab der Großteil an, einen sichereren Arbeitsplatz zu haben und fairer bezahlt zu werden. Spätestens nach drei Jahren war dieses Gefühl bei den meisten aber verschwunden. Sie schätzten die Sicherheit ihres Jobs und die Bezahlung wieder genauso ein, wie vor der Beförderung. Bei vielen Befragten stiegen psychische Belastungen dafür aber an.

Das Bonner Institut für Zukunftsforschung hat die Studie auf seiner Homepage veröffentlicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)