25. Juli 2012
Eisbären und Braunbären verstehen sich offenbar besser als gedacht. DNA-Analysen von Forschern aus Pennsylvania und Buffalo zeigen, dass sich die beiden Arten genetisch mehr ähneln als bisher vermutet. Die Forscher folgern, dass sich Eis- und Braunbären auch nach ihrer Aufspaltung vor vier bis fünf Millionen Jahren mehrmals gekreuzt haben müssen.
Die Wissenschaftler haben die DNA von 28 verschiedenen Bären untersucht. Darunter waren Eisbären, Braunbären und Schwarzbären. Sie fanden heraus, dass sich die Population der Eisbären im Laufe der Jahrhunderte parallel zu Temperaturschwankungen entwickelte. In kälteren Zeiten gab es demnach mehr Eisbären als in wärmeren. Bei höherern Temperaturen hätten die Eisbären ihre Lebensgewohnheiten verändert und seien auch mit Braunbären in Kontakt gekommen.
Die Studie wurde in der "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)