26. Juli 2012
Es werden nur zehn Chips gebraucht, fertig ist der Mensch.
Forscher einer Reihe von US-Universitäten versuchen mit Chips, den menschlichen Organismus zu simulieren. Jeder Chip ahmt dabei ein Organ nach.
Das Bauteil für die Lunge ist ungefähr so groß wie ein USB-Stick. Es ist mit Lungenzellen und Zellen aus menschlichen Blutgefäßen ausgestattet. Auf der Seite der Lungenzellen strömt Luft durch den Chip, auf der anderen eine Flüssigkeit, in der weiße Blutkörperchen schwimmen. In diesen Mini-Organen lässt sich die Wirkung von Krankheitserregern beobachten.
Am Ende des Projekts sollen alle zehn Organ-Chips vernetzt werden, so dass ein virtueller Mensch zusammengesetzt wird. Der Mensch-Simulator soll in Zukunft Tierversuche überflüssig machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)