26. Juli 2012
Eine strahlende Zukunft sieht der Bund für Umwelt- und Naturschutz und ist darüber gar nicht glücklich.
Das noch im Aufbau befindliche Fusionsforschungsexperiment "Wendelstein 7-X" habe schwere Sicherheitsmängel.
Unter anderem sei die Anlage in Greifswald nicht ausreichend gegen die entstehende Neutronenstrahlung abgeschirmt, sagte Mecklenburg-Vorpommerns stellvertretender BUND-Landesvorsitzender Thomas Blaudszun.
"Wendelstein 7-X" ist ein Forschungsprojekt zur Energiegewinnung aus der Kernfusion. Nach dem Vorbild der Sonne wird in einem Fusionsreaktor Wasserstoff zu Helium verschmolzen. Dabei herrschen Temperaturen von über 100 Millionen Grad Celsius.
Nach den bisherigen Plänen soll die Anlage in zwei Jahren in den Probebetrieb gehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)