26. Juli 2012

Genetisch veränderte Fruchtfliege kann sich nicht mit natürlicher Art kreuzen

Sie hat kleinere, hellere Augen und ihre Flügel sind anders geformt. Ansonsten ist die von Forschern der Universität Bern genetisch veränderte Fruchtfliege kaum von normalen Fruchtfliegen zu unterscheiden. Sie erhielt den Namen "Drosophila synthetica". Das Entscheidende ist: Die neue Spezies kann sich nicht mit der natürlichen Art fortpflanzen.

Sie könnte damit ein Grundlagen-Modell werden, um Risiken in der Gentechnologie zu verringern. Normalerweise besteht nach der gentechnischen Veränderung einer Art immer die Gefahr, dass sie sich mit der natürlichen Art vermischt. Wenn jedoch wie im Fall der Fruchtfliege eine unerwünschte Kreuzung nicht möglich ist, bleibt die natürliche Art geschützt. Die Studie ist im Fachmagazin "PLoS One" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)