26. Juli 2012

Beteiligung der Anwohner laut Studie wirksamste Vorsorge für Katastrophenschutz

Im August jähren sich die schweren Überschwemmungen nach der Elbe-Flut zum zehnten Mal. Eine europaweite Studie hat nun den Umgang mit Naturkatastrophen untersucht. Das Ergebnis: Die wirksamste Vorsorge ist die Beteiligung der Anwohner an der Planung und Umsetzung des Katastrophenschutzes. Das trage dazu bei, ein Bewusstsein für mögliche Katastrophen zu schaffen. Außerdem verbessere es das Vertrauen in die Behörden und trage dazu bei, mehr Eigenverantwortung für Katastrophenschutz und -vorsorge zu übernehmen.

Dass die Elbeflut vor zehn Jahren zu großen Verlusten geführt habe, läge auch mit daran, dass die Betroffenen viele Jahre von solchen Katastrophen verschont wurden und sie sich die Dimensionen nicht vorstellen konnten.

Die Studie wurde von der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)