27. Juli 2012
Mehr Pluralität in der Wissenschaft. Das ist laut einem Bericht der "taz" das erklärte Ziel der neu gegründeten "Zivilgesellschaftlichen Plattform Wissenschaftspolitik". Sie sieht sich laut der Zeitung selbst als erste NGO, die sich für eine Wissenschaftswende einsetzt. Sie wolle die Forscher dazu bewegen, sich stärker als bisher mit Fragen zu beschäftigen, die für die Gesellschaft von Bedeutung seien.
Die "taz" zitiert Steffi Ober vom Naturschutzbund Deutschland: Um das Gemeinwohl zu fördern sei ein breiter und vielfältiger Pool an Wissen aller Art notwendig - dazu zähle technisches, aber auch kulturelles oder sozioökonimisches Wissen. Ober kristiert die mangelnde gesellschaftliche Problemorientierung der Wissenschaftspolitik. Außerdem gebe es eine Technologie-Fixierung der großen Förderprogramme.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)