27. Juli 2012

USA: 17 Prozent der US-Amerikaner halten Obama für einen Muslim

Der Glaube spielt im US-Wahlkampf eine große Rolle. Einer Umfrage des Pew-Research-Centers zufolge wünschen sich mehr als zwei Drittel der US-Amerikaner, dass der Präsident der Vereinigten Staaten einen starken religiösen Glauben hat. Allerdings sind viele offenbar schlecht informiert über den Glauben des Präsidenten Barack Obama und seines republikanischen Herausforderers Mitt Romney. Demnach hielten 17 Prozent Obama, trotz seines Bekenntnisses zum Christentum, für einen Muslim. Von den Anhängern der Republikaner vertreten sogar 30 Prozent die Meinung, der Präsident sei ein Muslim. Romney ist bekennender Mormone. Als Mitglied dieser Glaubensgemeinschaft ordneten ihn 60 Prozent der Befragten ein. Ebenfalls 60 Prozent erklärten, sie hätten keine Probleme mit Romneys Glauben. Der republikanische Politiker wäre der erste mormonische Präsident der USA. Für die Erhebung wurden knapp 3.000 US-Amerikaner befragt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)