27. Juli 2012
Musikhörer über 30 haben schon lange darüber gemeckert. Jetzt ist bewiesen, das sie recht haben: Pop- und Rocksongs sind im Laufe der Jahre immer lauter geworden. Außerdem hören sie sich fast alle gleich an.
Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz in Barcelona haben fast eine halbe Million Lieder aus den Jahren 1955 bis 2010 analysiert. Sie ließen die Songs durch einige komplizierte Algorythmen laufen. Dabei kam heraus, dass die Aufnahmelautstärke über die Jahre stetig zunahm. Die Vielfalt an Akkorden und Melodien ging gleichzeitig zurück.
Die Ergebnisse der Forscher beziehen sich auf die Genres Rock und Pop. Auf Hip Hop, Metal und elektronische Musik treffen sie offenbar nicht zu. Nachzulesen ist die Analyse übrigens im Fachmagazin "Nature".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)