27. Juli 2012
Hessen war früher auch mal artenreicher. Zumindest artenreicher als man bislang glaubte. Das haben Paläontologen des Senckenberg-Forschungsinstitus herausgefunden. Sie untersuchten Proben aus dem ehemaligen Tagebau "Grube Messel". Darin fanden sie Überreste von 65 noch unbekannten Pflanzengattungen. Diese wuchsen im Erdzeitalter des Paläon - also vor 65 bis 23 Millionen Jahren. Insgesamt konnten die Forscher 140 Gattungen identifizieren. Und zwar anhand der fossilen Reste ihrer Samen, Früchte, Blüten, Blätter und sogar Pollenkörner.
Die Grube Messel ist als besonders reicher Fundort von Fossilien bekannt. Sie ist Teil des Unesco-Weltkulturerbes.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)