27. Juli 2012
Jetzt meldet sich auch die Politik zu Wort. In die Diskussion um angebliche Baumängel am Kernfusionsreaktor "Wendelstein" in Greifswald hat sich die mecklenburgische CDU eingeschaltet. Der Landtagsabgeordnete Egbert Liskow sieht in der Kritik am Reaktor eine durchschaubare, unsachliche Kampagne. Es gebe offenbar politische Kräfte, denen die Landesförderung für das Projekt ein Dorn im Auge sei.
Der BUND hatte kritisiert, dass die Hallentore der Forschungsanlage nicht ausreichend gegen den Austritt von Neutronenstrahlung abgeschirmt seien. Außerdem sei der Strahlenschutzbeton fehlerhaft. Das Max-Planck-Institut als Betreiber der Anlage wies die Vorwürfe zurück.
Der Forschungsreaktor "Wendelstein" an der Ostsee befindet sich noch im Aufbau. Er soll in zwei Jahren in den Probebetrieb gehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)