27. Juli 2012
Es gibt offenbar Termiten, die zu allem bereit sind: Um ihre Kolonie zu schützen, begehen manche eine Art Selbstmord-Attentat. Wie ein internationales Forscherteam in dem Fachmagazin "Science" schreibt, bringen die Tiere bei einem Angriff auf die Kolonie spezielle Taschen auf ihrem Leib zum Platzen. Dabei werde klebrige Flüssigkeit freigesetzt, die für sie und andere Termiten giftig sei.
Bei älteren Termiten seien diese Giftbeutel besonders dick gepackt. Die Forscher vermuten, dass die älteren Termiten damit eine spezielle neue Aufgabe in der Kolonie erhalten. Denn mit dem Alter lasse die Schärfe der Mundwerkzeuge nach, mit denen eigentlich Nahrung beschafft werde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)