30. Juli 2012
Bei Urlaubern sind sie als Feuerquallen berüchtigt: Aber die gelben Tiere heißen eigentlich Haarquallen. Wer sie berührt, kann verbrennungsähnliche Haut-Blessuren davontragen. Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde gibt aber Entwarnung: Die Begegnung mit den Haarquallen sei vor allem schmerzhaft, aber nicht gefährlich. Lebens-bedrohliche Arten gebe es in Europa nicht.
Quallen sind nur ein Stadium in der Entwicklung der Nesseltiere. Sie beginnen ihr Leben als kleine Polypen, die am Meeresgrund auf Steinen siedeln. In Europa gibt es im Winter Polypen und im Sommer Quallen. In kalten Wintern pflanzen sich die Polypen besonders gut fort, dann kann es im folgenden Sommer auch viele Quallen geben. Im Juli gab es bereits an der südspanischen Costa del Sol eine Quallenplage.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)