30. Juli 2012
Bei den Olympischen Spielen in London treten tausende Sportler mit durchtrainierten Körpern an. Vor 100 Jahren war das aber noch anders. Das Magazin "Slate" hat sich Fotos der Spiele von 1912 vorgenommen, und beschreibt die Sportler als dürr, pummelig oder auch völlig durchschnittlich. Die Olympischen Spiele in Stockholm seien die letzten gewesen, in denen im Prinzip jeder in jeder Disziplin hätte teilnehmen können. Die Meinung, dass natürliche Begabung ohne viel Training zum Sieg führen könne, sei damals noch weit verbreitet gewesen. Als Beispiel dafür sieht "Slate" unter anderem das schwedische Team im Bewegtziel-Schießen. Dort trat ein Schütze zusammen mit seinem 64 Jahre alten Vater an. Der Sohn gewann Gold, der Vater wurde Fünfter.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)