30. Juli 2012

Thailändische Forscher: Curry-Bestandteil Curcumin könnte vor Ausbruch von Diabetes 2 schützen

Curry schmeckt nicht nur gut, sondern könnte Diabetes-2-gefährdete Menschen auch vor dem Ausbruch der Krankheit schützen. Das schreiben thailändische Forscher im Fachmagazin "Diabetes Care". Der Grund sei der Curry-Bestandteil Curcumin. In früheren Laborversuchen habe sich gezeigt, dass der Stoff unter anderem Entzündungen verhindern könne. Laut der neuen Studie nahmen 240 Diabetes-Risiko-Kandidaten entweder Curcumin-Kapseln oder ein Placebo ein. Nach neun Monaten hatten 19 der Placebo-Patienten Diabetes 2 entwickelt - aus der Curcumin-Gruppe niemand. Die Wissenschaftler vermuten, dass der Stoff Zellen in der Bauchspeicheldrüse schützt, die für die Insulin-Produktion sorgen.

Ein nicht an der Studie beteiligter Diabetes-Forscher sagte der Nachrichtenagentur Reuters, der Ansatz klinge vielversprechend. Es seien aber noch viele Fragen offen, bevor die Menschen Curcumin-Präparate ausprobieren sollten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)