31. Juli 2012

Aralsee: Keine Hoffnung mehr für Gesamtrettung

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete die Austrocknung des Aralsees einmal als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen der Welt. Die "Zentralasien-Analysen" befassen sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit dem Binnensee, der im Territorium von Kasachstan und Usbekistan liegt. Demnach gilt die Austrocknung des Sees als Sinnbild für die grenzenlose Ausbeutung der Natur während der Sowjetzeit. Seit dem Zusammenbruch des Systems kämpften die Anrainerstaaten mit den Folgen und entwickelten Strategien für den See. Auf regionaler Ebene habe sich die Zusammenarbeit nach Jahren der Stagnation wieder verstärkt. Der nördliche Teil sei jetzt teilweise erfolgreich wiederbelebt, während die südlichen Restseen weiter austrockneten.

Das Fazit der Analyse: Es gibt keine Hoffnung mehr, dass der Aralsee als Ganzes gerettet werden kann. Die bisherigen Bemühungen zeigten aber, dass die Situation zumindest verbessert werden könne.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)