31. Juli 2012
Ihr Suizidrisiko ist 13 mal höher als im Durchschnitt der gesamten USA. Betroffen davon sind junge Männer, die aus Alaska stammen. Eine Vertreterin des US-Gesundheitsbüros sagte, die Studie habe den Behörden die Augen geöffnet. Während sich landesweit im Durchschnitt etwa zwölf Menschen pro 100.000 umbringen, sind es bei den 20- bis 29-jährigen Männern aus Alaska 155.
Die Ursachen sind der Studie zufolge vielfältig. Unter anderem habe sich die soziale Rolle der Männer in Alaska geändert, die von Inuit, Indianern und Aleuten abstammen.
Viele hätten in der Vergangenheit früher Familie gehabt und seien so sozial stärker eingebunden gewesen. Problematisch sei auch der Identitätskonflikt zwischen traditionellen Werten der Ureinwohner Alaskas und der modernen Lebensweise. Eine hohe Arbeitslosigkeit, Isolation und Alkoholmissbrauch seien weitere Gründe für die hohe Selbstmordrate junger Männer in Alaska.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)