31. Juli 2012
Stuxnet war ein Computervirus, der die iranischen Atomanlagen störte. Vermutungen zufolge sollen die USA oder Israel hinter dem Hacker-Angriff stecken. Stuxnet ist inzwischen längst nicht mehr der einzige Fall. Das Magazin "Zeit Wissen" fragt deswegen in seiner aktuellen Ausgabe, ob man Cyberwaffen verbieten sollte.
Ein Argument der Pro-Seite: Inzwischen drohe auf der Welt ein digitales Wettrüsten - eine Militarisierung des Internets müsse aber verhindert werden. Die Kontra-Seite hält dagegen: Cyber-"Waffe" sei nicht der richtige Ausdruck, denn die wenigsten Malware-Programme könnten physischen Schaden anrichten. Und wenn verfeindete Staaten künftig Cyberwaffen statt konventionentionellen Waffen einsetzten, sei das doch aus ethischer Sicht ein Vorteil.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)