31. Juli 2012
Monatelang haben Wissenschaftler gerätselt, was zum Tod vieler Seehunde im Nordosten der USA geführt hat - jetzt haben sie die Ursache herausgefunden und die könnte sich auch auf den Menschen auswirken.
US-Forscher berichten im Fachmagazin "mBio" (doi:10.1128/mBio.00166-12), dass sie einen neuen Grippe-Erreger in den Seehunden gefunden wurden. Ihrer Ansicht nach ist es möglich, dass er sich auf den Menschen überträgt. Demnach handelt es sich um einen Virenstamm mit einer völlig neuen Kombination von Merkmalen. Der neue Erreger stammt laut den Wissenschaftlern ursprünglich vom Vogelgrippevirus ab und sollte künftig genau überwacht werden.
Hintergrund für die Untersuchung war, dass im Herbst vergangenen Jahres an der Küste Neuenglands mehr als 160 Seehunde ohne erkennbaren Grund gestorben waren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)