31. Juli 2012
Im Islam dürfen Toten nicht verbrannt werden, sondern werden in einem Leichentuch mit dem Gesicht gen Mekka begraben. Trotzdem will ein Bestatter in der Türkei ein Krematorium bauen - und zwar in der Urlaubermetropole Antalya. Dort leben inzwischen viele christliche Ausländer. Das Unternehmen berichtet von jährlich etwa 200 Anfragen für Feuerbestattungen. Auch Muslime interessierten sich vereinzelt dafür.
Laut der Zeitung "Aksam" zögert Antalyas Bürgermeister noch mit der Erlaubnis für das Krematorium, weil die Türkei ein muslimisches Land ist. Er stehe dem Projekt aber grundsätzlich positiv gegenüber - denn auf den Friedhöfen der Stadt sei es inzwischen sehr eng geworden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)