31. Juli 2012
Hier konzentrierte sich Wissenschaftlern zufolge die Hoffnung Nazi-Deutschlands, durch Technologie militärische Überlegenheit zu schaffen. Die Rede ist von der Raketenversuchsanstalt Peenemünde in Mecklenburg-Vorpommern. Sie soll jetzt begehbar werden. Studenten der TU Cottbus haben ihre Ideen dazu am Vormittag im Historisch-Technischen Museum Peenemünde vorgestellt. Die Sonderausstellung "DenkMal" ist bis Anfang September zu sehen.
Im Rahmen eines Seminars hatten die Studenten überlegt, wie die Hinterlassenschaften der früheren Raketenschmiede um den Raketenprüfstand VII in einem Museum präsentiert werden können. Im Norden der Insel Usedom um Peenemünde entstand ab 1936 ein Großprojekt zum Bau raketenbetriebener Bomben. Rund 13.000 Ingenieure und Techniker arbeiteten an der Entwicklung der V2-Waffe. In den Fertigungsstollen Mittelbau-Dora kamen etwa 20.000 KZ-Häftlinge ums Leben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)