1. August 2012

Bolivien ab 21. Dezember Coca-Cola- und McDonalds-frei

Auf Coca-Cola und McDonalds trifft man in fast jedem Land der Welt. Demnächst allerdings wird man in Bolivien vergeblich nach den US-Unternehmen suchen. Wie der TV-Sender "Telesur" berichtet, will McDonalds seine Schnellrestaurants aus wirtschaftlichen Gründen schließen. Coca-Cola dagegen darf ab Dezember nicht mehr in Bolivien tätig sein. Der Außenminister, David Choquehuanca, hatte das Verbot unter anderem damit begründet, dass der US-Softdrink die Gesundheit der Bevölkerung gefährde. Statt Coca-Cola sollen die Bolivianer künftig "Mocochinche" trinken, ein Pfirsichgetränk - oder "Coca Colla", die bolivianische Variante von Coca-Cola; sie wird aus Blättern der Koka-Pflanze hergestellt.

Der Verbotstermin fällt auf den 21. Dezember, einen bedeutenden Termin im Maya-Kalender. Für den Außenminister ist das der passende Tag für das Ende des Kapitalismus und den Beginn des Kommunitarismus.

In Sachen McDonalds zieht Bolivien dann übrigens mit Kuba gleich - auch dort sind die US-Schnellrestaurants nicht vertreten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)