2. August 2012

Schlafstörungen nehmen auch in Entwicklungsländern zu

Schlafstörungen kennen viele Menschen: Man wälzt sich im Bett herum und findet keine Ruhe. Das Problem gilt als typisch für die westliche Welt - in den USA und Kanada sind Studien zufolge etwa 20 Prozent der Bevölkerung betroffen. Jetzt haben britische Forscher herausgefunden: Auch in Entwicklungsländern leiden deutlich mehr Menschen unter Schlafproblemen als bisher angenommen - dort sind es durchschnittlich 16 Prozent.

Die Wissenschaftler befragten mehr als 40.000 Personen in acht afrikanischen und asiatischen Ländern. Besonders häufig klagten ihnen zufolge diejenigen in Bangladesch, Vietnam und Südafrika über Schlaflosigkeit. Relativ niedrig war die Quote demnach in Indien und Indonesien. Die Forscher warnen im Fachmagazin "Sleep", das Problem und damit die gesundheitlichen Auswirkungen würden unterschätzt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)