2. August 2012

Mückenatlas: Forscher bitten um Einsendungen

Mit Geduld und Tücke fängt man eine Mücke. Dazu rufen Insektenforscher in Deutschland auf. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" wollen sie flächendeckend erfassen, welche Stechmücken-Arten in Deutschland vorkommen. Dafür bitten sie um Mücken-Einsendungen. Die Tiere werden klassifiziert und in einen Mückenatlas eingetragen, der sich auch online nachschlagen lässt.

Das Projekt befindet sich derzeit noch im Aufbau, es soll noch mindestens zwei Jahre lang laufen. Wie man die Mücken richtig fängt, erklären die Forscher auch: Das Tier sollte auf keinen Fall zerquetscht oder erschlagen werden. Vielmehr sollte man warten, bis die Mücke sich irgendwo hinsetzt und dann ein kleines Gefäß über sie stülpen - Deckel drauf, und dann für eine Nacht ins Gefrierfach. Wer eine Mücke einschickt, der erfährt dann auch, um welche Art es sich handelt.

Insgesamt sind bei den Forschern schon 500 tote Mücken eingegangen. Bei vielen handelt es sich allerdings gar nicht um Stechmücken - für den Laien ist das aber oft nicht zu erkennen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)