2. August 2012
Um diese Schilder lesen zu können, wird man mindestens eine gute Tauchausrüstung brauchen. Die Rostocker Gesellschaft für Schiffsarchäologie will vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns spezielle Hinweisschilder unter Wasser verankern. Sie sollen vor Schiffswracks angebracht werden, die historisch bedeutend sind. Der Hintergrund ist, dass die Wracks nach Angaben des Vereins immer öfter von Schatzsuchern und Souvenirjägern geplündert werden. So seien unter anderem von einem Marineschiff aus der Kaiserzeit der Namenszug und Platten aus Bronze gestohlen worden. Von einem U-Boot am Grund der Wismarer Bucht sägten Diebe angeblich die gesamte Kuppel ab.
Die Schilder sollen so etwas verhindern: Auf ihnen werden nach Angaben des Vereins die wichtigsten Funddaten zu lesen sein; außerdem Hinweise, wie Tauscher sich "denkmalgerecht" verhalten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)