2. August 2012
Mit solchen Patienten wird es die Doktorandin wohl nie wieder zu tun bekommen. Die junge Medizinerin von der Universität Manchester hat das "British Museum" in London überredet, ihr sieben Mumien für ein Forschungsprojekt auszuleihen. Das berichtet der britische "Telegraph".
Die Mumien stammen aus Ägypten, etwa aus dem 9. Jahrhundert vor Christus. Die Doktorandin untersuchte sie in einem CT-Scanner. Dabei fand sie zahlreiche Gesundheits-Probleme: Zwei der mumifizierten Menschen litten zu Lebzeiten an Blutarmut, alle hatten Zahnprobleme.
Die Mumien waren zwar schon früher von Experten genau untersucht worden. Die Medizinerin meint aber, als Ärztin könne sie dazu beitragen, mehr über die Gesundheit der damaligen Menschen herauszufinden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)