3. August 2012
"Das Magazin ist keine Ermittlungsbehörde." Mit diesen Worten hat das Fachmagazin "Science" jede Verantwortung für Kritik an einer veröffentlichten Studie abgelehnt. Doch der Reihe nach: "Human Rights Watch" wirft mehreren Medizinern vor, bei Studien möglicherweise Menschenrechte verletzt zu haben. So seien Versuche in chinesischen Drogen-Haftanstalten durchgeführt worden. Dabei sei unter anderem unklar, ob die Testpersonen freiwillig teilgenommen hätten.
"Science" erklärte nun, man habe sich mit den Vorwürfen befasst und sich nichts vorzuwerfen. Das Fachblatt lässt alle Studien, die es veröffentlicht auf ethische Probleme hin prüfen. Die chinesischen Wissenschaftler hatten zuvor erklärt, die Universität Peking habe ihre ethische Zustimmung zu der Studie gegeben. Die Forscher hatten untersucht, wie sich die Wirkung einer Verhaltenstherapie bei Drogensüchtigen verbessern lässt.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)