3. August 2012
Es ist alles ein großes Missverständnis. Mit diesem Hinweis versucht das bolivianische Außenministerium, die Wogen zu glätten. Hintergrund sind Äußerungen des Ressortchefs über den amerikanischen Coca-Cola-Konzern. Nach den Worten des Ministers sollte es dem US-Unternehmen ab dem 21. Dezember verboten sein, auf bolivianischem Boden Geschäfte zu machen. Das Datum falle mit dem Ende des Maya-Kalenders zusammen und sei ein guter Tag, um das Ende des Kapitalismus einzuläuten.
Das sei nicht so gemeint gewesen, heißt es jetzt aus La Paz. Ein Sprecher des Ministeriums sagte der Nachrichtenagentur Ria Novosti, es gebe dazu keine Beschlüsse. Der Minister habe sich lediglich auf das näher rückende Ende der Weltherrschaft von Coca-Cola gefreut. Aus dem Land drängen wolle man das Unternehmen aber nicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)