3. August 2012
Über zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung ist immer noch unklar, wie viele Opfer es an der innerdeutschen Grenze gab. Das soll sich jetzt ändern. Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte, dazu sei ein Forschungsauftrag erteilt worden. Anliegen sei, die Biografien aller Opfer des DDR-Regimes zu dokumentieren. Auftraggeber sind neben dem Bund die Länder Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hessen. Bislang ist nur bekannt, wie viele DDR-Bürger an der Berliner Mauer ums Leben kamen. Laut Forschung starben zwischen 1961 und 1989 mindestens 136 Menschen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)