3. August 2012
Undichte Öl-Pipelines, verfallende Förderanlagen und ausbleibende Istandsetzungen - das sind die Ursache für die zunehmende Umweltverschmutzung im Nigerdelta.
Nach Angaben von Amnesty International ist es seit dem Beginn der Öl-Förderung in der Region bereits zu Tausenden Unfällen gekommen. Die Folgen für die Umwelt seien vor allem im Umfeld der Hafenstadt Harcourt verheerend. Mitschuld daran sei der Öl-Konzern Shell. In London warf ein Amesty-Sprecher dem Unternehmen vor, die Anlagen nicht ordnungsgemäß zu warten. Die Suche nach fast täglich neu entstehenden Lecks sei, so wörtlich, "ein Fiasko".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)